Partizipative Forschung in der Psychologie – Das Projekt Selbstverständigung über Drogengebrauch

Christoph Vandreier

Abstract


Der Artikel gibt einen Einblick in die Arbeit der Selbsthilfe- und Forschungsgruppe des Berliner »Projekts Selbstverständigung über Drogengebrauch« (ProSD.org) als einem Beispiel partizipativer Praxisforschung im psychologischen Bereich. Es werden zunächst die Grundlagen des ProSD in der Subjektwissenschaft sowie der akzeptanzorientierten Drogenhilfe diskutiert, indem das Projekt von anderen Ansätzen in der Drogenforschung abgegrenzt, innerhalb der partizipativen Praxisforschung verortet und hinsichtlich seiner theoretischen Grundlagen untersucht wird. Anschließend wird die praktische Arbeit beschrieben, um schließlich aufgekommene Probleme, etwa im Verhältnis von Forschenden und Mitforschenden, und erste Lösungsversuche darzustellen und für die partizipative Forschung fruchtbar zu machen.

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