Theoretische Grundlagen eines komplexen Modells der Arbeitszufriedenheit (KMA) – Eine theoretische Meta-Analyse

Marc R. H. Roedenbeck

Abstract


Die grundlegende Kritik an nahezu allen bisherigen Erhebungsinstrumenten zur Messung und theoretischen Modellen zur Erklärung der Arbeitszufriedenheit ist, dass die Subjektivität des Individuums, dessen Komplexität und die dynamische Komplexität der Situation nicht hinreichend beachtet werden. Daher wird die Entwicklung eines neuen komplexen Modells der Arbeitszufriedenheit (KMA) vorgestellt, welches diese Kritik als Kernpunkt umschließt und alle wesentlichen Erkenntnisse der Zufriedenheitsforschung integriert. Dabei werden der Grad der Zufriedenheit, die Qualität der Zufriedenheit und die subjektiven Präferenzen in Bezug zu der Situation erfasst. Auf Grundlage des Modells kann die motivational-differenzierte Handlung im Allgemeinen und in Bezug auf einzelne Aspekte beschrieben werden. Berücksichtigt wurden dabei die Ansätze von Lawler (1968), Smith & Hulin (1969), Neuberger (1976) und Bruggemann, Großkurth & Ulich (1975), sowie die Arbeiten von Gebert (1979), Borg (1986, 1988), Büssing (1991), Judge, Locke & Durham (1997) und Jiménez (2000).

Schlagworte


Arbeitszufriedenheit; Qualität der Zufriedenheit; Grad der Zufriedenheit; Emotionen; Konstruktivismus

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