Kinder und Gesellschaft neu denken. Kritisch-psychologische Perspektiven auf Gesellschaftsverständnis und Vergesellschaftung von Kindern heute

Autor/innen

  • Anna Bandt

Schlagworte:

Kinder, Subjektentwicklung, Gesellschaftsverständnis, Politik, politische Sozialisation, gesellschaftliche Verhältnisse

Abstract

Mit Blick auf die aktuell vorherrschende Tendenz der gesellschaftlichen Vereinnahmung von Kindern lassen sich die neuen Forschungsergebnisse als Antwort auf Vergesellschaftungsprozesse von Kindern lesen, die eine andere Qualität der Auseinandersetzung mit der sie umgebenden Welt erfordern. Grundlegend für eine solche Argumentation ist eine Sichtweise, die den Kind-Weltzusammenhang nicht ausblendet und Kinder als Menschen ernst nimmt, die ähnlich den Erwachsenen von der Gesellschaft betroffen sind, an ihr teilhaben und sich mit ihr auseinandersetzen müssen. Dies eröffnet Möglichkeiten, das Thema Kinder aus bestehenden Beschränkungen zu lösen und den Blick auf die gesellschaftlichen Bedeutungskonstellationen zu richten, die das Leben für Kinder und Erwachsene erschweren. Damit verbunden ist ein Perspektivwechsel in Bezug auf die Möglichkeiten von Kindern der Teilhabe an und Selbstverfügung über ihre/n Lebensbedingungen.

Autor/innen-Biografie

Anna Bandt

Anna Bandt, Dipl.psych., Mitglied des Promotionskollegs »Kinder und Kindheiten im Spannungsfeld gesellschaftlicher Modernisierung« Bergische Universität Wuppertal, gefördert durch die Hans Böckler-Stiftung, tätig in der offenen Kinder- und Jugendarbeit in Berlin, Arbeitsschwerpunkte: Subjektentwicklung von Kindern, Politische Bildung, Kritische Psychologie.

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Veröffentlicht

23.05.2012

Zitationsvorschlag

Bandt, A. (2012). Kinder und Gesellschaft neu denken. Kritisch-psychologische Perspektiven auf Gesellschaftsverständnis und Vergesellschaftung von Kindern heute. Journal für Psychologie, 20(2). Abgerufen von https://journal-fuer-psychologie.de/article/view/222