Rassistische Heteronormativität – Heteronormativer Rassismus

Zülfukar Çetin

Abstract


Während in diesem Beitrag die machtpolitische Bedeutung der Diskriminierung nachgezeichnet wird, kristallisiert sich der machtpolitische Zusammenhang für den Fall der Homophobie aus der Heteronormativität und den daraus folgenden Normalisierungsprozessen heraus. Anhand der Interviewanalyse wird gezeigt, wie die Diskriminierungen eng mit der Macht des Diskurses verbunden sind. Identitätspolitiken, Essentialisierungsstrategien, Marginalisierung sowie Differenzierung werden als eine ökonomische Macht bezeichnet, die auf Normalisierung abzielt, indem sie die »Anderen«, also die Devianten, Marginalen, Fremden etc. konstruiert. Der Fokus dieses Beitrages liegt hauptsächlich auf den Erfahrungen der Interviewten mit Homophobie und institutionellen, strukturellen, kulturalistischen Rassismen sowie Diskriminierung aufgrund des sozialen Status.

Schlagworte


Rassismus; Heteronormativität; Intersektionalität; Diskriminierung; Islam; Queer; Migration

Volltext:

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