Traumatherapie zwischen Widerstand und Anpassung

Klaus Ottomeyer

Abstract


Die Individuen in der Gesellschaft bewegen sich in einer unauflöslichen Dialektik von Widerstand und Anpassung (Peter Brückner). Bei der Therapie von Opfern von organisierter Gewalt und Verfolgung wird diese Dialektik oft zu einer schwer erträglichen Spannung. Die Reflexion dieser Spannung durch den Therapeuten/die Therapeutin und das jeweilige Team ist unabdingbar und wichtig. Insbesondere der Affekt der Empörung, welcher auf die gesellschaftliche Verleugnung und das verbreitete »Blaming the Victim« antwortet, muss bewältigt werden. Schlagwörter: Anpassung, Widerstand, Behandlung von Gewaltopfern, Ego States von PsychotherapeutInnen, Verleugnung des Traumas, Blaming the Victim, Empörung

Schlagworte


Anpassung; Widerstand; Behandlung von Gewaltopfern; Ego States von PsychotherapeutInnen; Verleugnung des Traumas; Blaming the Victim; Empörung

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