Jg. 23 (2015), Ausgabe 2: Qualitative Psychotherapieforschung - Eine Standortbestimmung

Herausgegeben von Thomas Slunecko, Aglaja Przyborski & Jörg Frommer

Während sich die Psychotherapieforschung im angloamerikanischen Raum und in Skandinavien auf der Grundlage qualitativer Zugänge bemerkenswert gut entwickelt, kann sie sich im deutschsprachigen Raum wenig Sichtbarkeit verschaffen. An den meisten klinisch-psychologischen Lehrstühlen wird sie kaum gefördert, in der Medizin ohnehin marginalisiert. Und wenn im Feld der Psychotherapie schon einmal qualitative Forschung passiert, dann oft so, dass sie einem quantitativ ausgerichteten Gesamtprojekt zu- oder vorarbeitet und so auch in einer deduktiv-nomologischen Forschungslogik verbleibt. Um vor diesem Hintergrund einen anderen Impuls zu setzen, hatten die Herausgebenden zu Darstellungen von aktuellen Forschungsarbeiten zur Psychotherapie eingeladen, die auf qualitativen Methoden »in their own right« beruhen. Das Themenheft bietet ein Forum, um die Leistungen und das Potenzial solcher Forschung sichtbar zu machen.


Inhaltsverzeichnis

Editorial
Thomas Slunecko, Aglaja Przyborski, Jörg Frommer
Michael B. Buchholz, Uli Reich
Claudio Scarvaglieri
Heidrun Schulze, Ulrich Reitemeier, Julia Bialek
Elena Bakels
Matthias Lutz-Kopp
Martin Greisel
Christopher Poppe, Michael B. Buchholz, Marie-Luise Alder

Freie Beiträge

Anna Sieben, Fiona Kalkstein